Ready, Set, Go!

Februar 10, 2012

Fensterbank

Wenn es nach mir ginge, könnte der Frühling nun endlich kommen.
Ja, wir haben gerade erst Anfang Februar und ja, der Winter kam dieses Mal erst so spät, dass er wohl gern noch etwas bleiben würde – doch wie kann man sich den Frühling nicht herbeisehnen?
Ich liebe das Gefühl, wenn die Sonne in mein Gesicht scheint. Nicht drauf knallt, einfach sanft drauf scheint.
Und ich freue mich so sehr beim Anblick der ersten blühenden Blumen und treibenden Blätter.
Kann man morgens mit schlechter Laune aus dem Haus starten, wenn die Sonne leicht scheint und die ersten Vögel es wagen wieder zu singen?
Nein. Und deswegen wünsche ich mir den Frühling so sehnlichst herbei!
Sobald der 1.März ist akzeptiere ich keinen weiteren Wintertag mehr! So!

Die Zeit vergeht wie im Flug. Das muss ich immer wieder feststellen.
Ich weiß noch, wie ich zu Beginn des Semesters auf die Abschlussklausuren einer Vorlesung geschaut habe und dachte „Das werde ich nie, nie, nie verstehen!“ und jetzt habe ich selbst die Abschlussklausur vorgestern geschrieben.
Heute war schon der letzte Tag des 1.Semesters.
Am Montagabend muss ich noch eine Klausur schreiben und dann war es das – das erste Semester.
Unglaublich.

Ich habe so viele Sachen, die ich machen möchte.

  • Kaninchen bei mir einziehen lassen (Käfig, etc. habe ich heute gerade bestellt)
  • lesen, lesen, lesen
  • im ersten Sonnenschein spazieren gehen
  • Tagesausflüge machen
  • ins Kino gehen
  • meinen Blumenkasten bepflanzen
  • Balkonmöbel kaufen und meinen Balkon so schön wie möglich machen
  • fotografieren

Ich freue mich auf den Frühling und die kommende Zeit!

30 facts about me.

Januar 24, 2012

Nachdem ich heute Abend auf http://gedankenzauberei.blogspot.com 30 Fakten über die liebste L. gelesen habe und sie am Ende dazu aufgerufen hat, ebenfalls so einen Eintrag zu schreiben, möchte ich dies direkt heute noch tun, denn die Idee hat mir sehr gut gefallen. (:
Los geht’s:

  1. In nur 3 Tagen werde ich 20 Jahre alt.
  2. Seit 4,5 Monaten wohne ich allein und ich habe es bisher zu keinem Zeitpunkt bereut von Zuhause ausgezogen zu sein.
  3. Obwohl ich von Zuhause ausgezogen bin, lebe und studiere ich in derselben Stadt, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin.
  4. Vor gut zwei Wochen habe ich mir eine tolle Kamera gekauft (Canon 1100D) und bin bisher noch viel zu selten zum Fotografieren gekommen.
  5. Seit Jahresbeginn habe ich noch kein Buch gelesen. Ich habe mir allerdings vorgenommen, in den Semsterferien mindestens zwei Bücher zu lesen.
  6. Ich habe heute mein „Praktikumspensum erfüllt“, das heißt, ich habe alle Analysen im Labor erfolgreich durchgeführt.
  7. Meine Schulzeit liegt bereits 9 Monate zurück und mein 1. Semester neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.
  8. Obwohl ich vier Ohrlöcher habe und Ohrringe gern mag, trage ich nie welche, da ich zu wenig besitze bzw. nicht zwei Paar, die zusammen passen und die ich gleichzeitig tragen könnte und wollte.
  9. Ich trinke eindeutig zu viel Kaffee.
  10. Trotz meines Alters steckt noch ziemlich viel Kind in mir, denn ich habe eine große Schwäche für Nici-Tiere & ich finde viele Kinderbücher und -spielzeug niedlich.
  11. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen, weil ich mich zu selten bei meiner Oma und bei meinem Opa melde.
  12. Vogelgezwitscher macht mich immer fröhlich. Heute habe ich trotz des miserablen Wetters die ersten Vögel in diesem Jahr zwitschern gehört.
  13. Ich liebe meine zwei Kater sehr, doch da ich weder ausreichend Platz noch Zeit für sie habe, kann ich sie nicht zu mir holen.
  14. Bereits des Öfteren musste ich feststellen, dass mich die Leute immer erst als brav und ruhig einschätzen und dann überrascht sind, dass ich doch sehr frech, faul und versaut sein kann.
  15. Im Februar möchte ich mir zwei Kaninchen als Untermieter ins Haus holen und ich freue mich schon darauf, mit L. sie auszuwählen und zu taufen.
  16. Zum Einschlafen höre ich gerne Die drei ???. Meine Lieblingsfolge ist „Radio Rocky Beach“ von den Drei ??? Kids.
  17. Ich liebe es faul zu sein und den ganzen Tag damit zu verbringen, Staffeln zu gucken.
  18. Für Staffeln habe ich eine große Leidenschaft entwickelt. Favoriten: Criminal Minds, Supernatural, Lost.
    Aber auch: Dr.House, Monk, Gilmore Girls, Glee
  19. Hauptsächlich lese ich Thriller. Mein Lieblingsautor ist Sebastian Fitzek. Allerdings habe ich mir vorgenommen zwischen Thrillern und Romanen abzuwechseln.
  20. Ich finde es toll, ein neues Etui oder Portmonnee einräumen zu können oder zum ersten Mal in einen neuen Kalender zu schreiben.
  21. Ich mag Käse nur überbacken oder milden Käse, wenn noch etwas anderes mit auf dem Brot ist wie Tomaten. Ich esse nicht gerne Marzipan. Ich mag Rosenkohl und Brokkoli.
  22. Ich sage „die Nutella“.
  23. Ich möchte sowohl gerne einmal auf die Malediven oder nach Hawaii als auch nach Afrika reisen.
  24. Ich lese weder Zeitung noch Zeitschriften.
  25. Mein Briefkasten ist so gut wie immer leer und wenn etwas drin ist, dann sind es meistens Rechnungen oder Werbung.
  26. Ich kann weder singen, noch malen oder ein Instrument spielen.
  27. Ich habe seit 2 Jahren und fast 5 Monaten meinen Führerschein.
  28. Ich war noch nie in meinem Verein und habe noch nie privat Sport gemacht.
  29. Oft schiebe ich Sachen, die ich mir vornehmen, immer wieder auf oder mache sie manchmal sogar gar nicht.
  30. Ich schaffe es nicht, wirklich häufig zu bloggen.

Ob das jetzt spannend zu lesen ist, weiß ich nicht, aber mir hat es Spaß gemacht. 🙂

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Das Traumfresserchen

Januar 11, 2012

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Traumfresserchen, Traumfresserchen!
Komm mit dem Hornmesserchen!
Komm mit dem Glasgäbelchen!
Sperr auf dein Schnapp-Schnäbelchen!
Träume, die schrecken das Kind,
die lass dir schmecken geschwind!
Aber die schönen, die guten sind mein,
drum lass sie sein!
Traumfresserchen, Traumfresserchen, dich lad ich ein!

 

Kennt ihr das Traumfresserchen?
Ich habe die Geschichte nur einmal bei so einem Tag der offenen Tür für Kinder in der Brunsviga  gehört, doch ich fand sie damals wirklich toll. Und am Ende der Geschichte haben wir jeder einen kleinen Zettel mit diesem Spruch des Traumfresserchens bekommen.
Eine ganze Zeit lang habe ich ihn mir auch wirklich jeden Abend vor dem Schlafen aufgesagt und er hat geholfen. 😉

Ab und zu kommt er mir wieder in den Sinn und so war es gerade auch.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und eine Nacht voll schöner Träume.
Ihr könnt den Spruch ja auch einmal testen. (:

Neue Wegbegleiterin.

Januar 11, 2012

Am Wochenende habe ich mir eine neue Kamera gekauft. Darüber nachgedacht hatte ich bereits vor längerer Zeit schon, aber in der letzten Woche kam mir die Idee wieder in den Sinn und reifte dann innerhalb von nur wenigen Tagen aus.
Ich habe mir die Canon D1100 gekauft, die als Einsteigermodell empfohlen wird und viele gute Bewertungen von Einsteigern bekommen hat.

Bisher habe ich nur ein paar Probeaufnahemn Zuhause gemacht, aber wenn alles gut geht, soll es morgen rausgehen für die ersten richtigen Aufnahmen mit der liebsten L..
Ich bin gespannt wie das wird und ich freue mich richtig darauf viele tolle Fotos zu machen.

Das Jahr 2012 beginnt mit vielen Ausgaben, denn der Kamera werden noch zwei kleine, flauschige Mümmelmänner und ein Wochenende in Hamburg folgen.
Aber wenn du dich so richtig über Dinge, die du dir kaufst, freust und dabei keine Sekunde lang dem Geld, das du ausgegeben hast, nachtrauerst – dann hast du doch alles richtig gemacht, oder?

Ich freue mich auf jeden Fall sehr über die Kamera, die kommende Fotografie-Zeit und mein neues Fotomodel.
Und auf mein erstes Musical. Und auf meine Untermieter.

     

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Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? vielleicht dein Lebensglück…
vorbei, verweht, nie wieder.
[…]

Augen in der Großstadt – Kurt Tucholsky

Schaut ihr auch manchmal abends, wenn es bereits dunkel ist, im Vorbeigehen oder Vorbeifahren durch die Fenster in Wohnungen fremder Menschen?
Ich mache das recht häufig und versuche dann durch den winzigen Ausschnitt des Zimmers, den ich dabei erhasche (natürlich stelle ich mich nicht vor ein Haus und schaue länger in das Zimmer) mir vorzustellen, was für Menschen wohl hinter diesem Fenster in diesem Zimmer leben mögen.
Auch passiert es mir von Zeit zu Zeit, dass ich während ich durch die Stadt gehe oder im Bus sitze, die mir entgegenkommenden / mit mir fahrenden Menschen anschaue und mir dabei bewusst wird, dass sich hinter jedem Menschen, den ich sehe, ein ganz eigenes Leben verbirgt.
Wir laufen durch die Welt mit einem doch vergleichsweise sehr kleinen Freundes- und Bekanntenkreis und begegnen dabei Millionen von Unbekannten, die alle ebenfalls einen anderen kleinen Freundes- und Bekanntenkreis haben.
Wenn ich in manche Gesichter sehe, versuche ich mir vorzustellen woher die Person gerade kommt und wohin sie unterwegs ist. Auch diese Person hat Menschen, die ihr wichtig sind, eine Beschäftigung, der sie gerne nachgeht, Dinge, die sie besonders gut oder besonders schlecht kann. Wünsche und Träume, Probleme und Sorgen. Sachen, die sie zum Lachen bringen und wiederum andere, die sie traurig machen.
Egal, welche Person du in der Stadt ansprichst, hinter jeder verbirgt sich eine ganze Lebensgeschichte – alle unterschiedlicher Länge und mit unterschiedlichen Verläufen. Und doch würde man, wenn man nur genug Leute fragt, sicherlich wieder Verknüpfungen finden.
Der Gedanke, dass wir zwar dicht an dicht mit unseren Nachbarn leben, täglich so vielen Menschen begegnen und in der Zeit der Globalisierung die Welt im Grunde komplett miteinander verknüpft ist – und wir dennoch eigentlich aneinander vorbei Leben und jeder für uns einen kleinen Kreis von Menschen um uns sammeln, fasziniert mich.
Ein Dozent in der Uni  sagt oft, wenn es um sehr große Zahlen geht: „So bis zu einer Million können wir uns noch eine gute, bildliche Vorstellung davon machen, wie viel das ist… darüber wird es dann für die meisten von uns schwierig…“
Ich selbst kann mir eine Million schon gar nicht mehr wirklich vorstellen.
Und wenn ich an Menschen und deren Leben(sgeschichten) denke, ist die Zahl, die ich mir vorstellen kann, noch viel geringer.

Meistens machen wir uns so etwas gar nicht bewusst und dann ist es umso faszinierender, wenn wir es einmal tun. Sozusagen einen Atemzug lang inne halten, realisieren wie es ist und dann weiter leben.

Das Gedicht von Kurt Tucholsky musste ich in der 8.Klasse einmal auswendig lernen und in der 10. habe ich es nochmal behandelt, als wir uns mit Kurt Tucholsky beschäftigt haben. Schon beim ersten Mal hat es mir sehr gefallen und das tut es bis heute.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag und ein tolles Wochenende.

So lange ich mich erinnern kann, hatte ich Haustiere. Es waren wirklich viele.
1 Wellensittich, 3 Meerschweinchen, 6 Kaninchen, etliche Farbmäuse (die sind wirklich flink im Vermehren!), 2 Wasserschildkröten, 2 Chamäleons, 1 Schildkröte, 2 Kater, 1 Hund und immer ein Aquarium, wobei ich das nicht als Haustier zähle.
Ich hatte also nicht nur immer etwas „zum Kuscheln und Liebhaben“, sondern auch kleine Geschöpfe, bei denen es wichtig ist, dass sich jemand um sie kümmert und sie versorgt.
Im Kindergarten habe ich mein erstes Meerschweinchen mit Karotten-Babybrei gefüttert,  weil es krank war – gestorben ist es leider trotzdem. Auch das gehört dazu. Ich habe schon ein Dutzend Male wegen des Tods eines Tieres geweint und trotzdem hätte ich sie nicht missen wollen.

Jetzt wohne ich seit 3 einhalb ein halb Monaten allein und ich merke, dass es mir fehlt ein Haustier bei mir zu haben.
Hätte ich ausreichend Zeit und Platz würde ich am liebsten meine beiden Kater zu mir holen. Doch das geht nicht und es ist für sie und mich besser, wenn wir das nicht tun.
Seit einiger Zeit denke ich immer öfter über Kaninchen nach. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass sie agiler und zutraulicher als Meerschweinchen sind und es macht einfach Spaß ihnen zu zusehen, wenn sie mümmeln oder durch das Zimmer hoppeln.
Vorgestern habe ich das Internet durchstöbert und mal geschaut, was so eine „Kaninchengrundausstattung inklusive zweier Kaninchen“ kosten würde – ich kam auf 165€. Das ist insgesamt noch deutlich günstiger, als wenn man alles in einem bekannten und großen Tierfachgeschäft kaufen würde. Außerdem soll es ihnen ja dann auch an nichts fehlen, wenn sie denn wirklich bei mir wohnen wollen.

Ich lasse mir das noch eine Weile durch den Kopf gehen und muss mal meinen Tisch verschieben, um zu schauen, ob genug Platz für den Käfig zur Verfügung steht. Außerdem muss es natürlich auch gut überlegt sein, wo alle Utensilien wie Futter, Streu, etc. Platz finden könnten. Aber ich denke, dass das machbar wäre.

Was meint ihr? Gute Idee oder zu viel Arbeit und Verantwortung?
Natürlich müssen sie jeden Tag gefüttert werden – aber wenn ich mal woanders übernachte, dann ist das meistens nur 10 Fahrradminuten von mir entfernt, also kein Problem. Und sollte ich einmal über das Wochenende wegfahren oder Urlaub machen, hat meine Mama schon angeboten, dass ich Käfig und Utensilien einfach mit dem Auto zu ihr bringen könnte – es gibt also eine Urlaubspension.

Ich würde die kleinen Mümmelmänner in den Semesterferien zu mir holen, damit ich genug Zeit habe, während sie sich einleben würden.

Gute oder schlechte Idee?

Neueröffnung.

Januar 4, 2012


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Vor 267 Tage habe ich hier den letzten Artikel veröffentlicht. Seitdem sind 267 Tage vergangen, in dem sich mein Leben stark verändert hat und ich viel erlebt habe.
Nach meinem letzten Artikel habe ich das 13-jährige Langzeitprojekt Abitur sehr erfolgreich beendet.
In der Zeit kurz nach den Prüfungen bis hin zur Ergebnisverkündung im Juni habe ich mich sehr intensiv mit der Abizeitung beschäftigt, die Dank großem Zeitaufwand und sehr netter Unterstützung beim Design letztendlich sehr schön geworden ist. Ein weiterer Schritt hin zum Ende der Schulzeit war getan.
Darauf folgten am 23.Juni noch die Entlassung und der Abiball in der großen Stadthalle. Dieser Tag wird mir lange als schöne Erinnerungen erhalten bleiben – es war wirklich toll und ich habe es genossen.

Am 10.August 2011 habe ich frühzeitig Bescheid bekommen, dass ich an der TU-Braunschweig einen Platz für das Pharmaziestudium erhalte. Seit dem 15.September 2011 wohne ich nicht mehr Zuhause, sondern herrsche über meine eigenen, kleinen 26m².
Am 24.Oktober 2011 war Semesterbeginn und seitdem wurde schon viel Wissen in mich eingetrichtert (und noch viel mehr Wissen steht in meinen Ordnern neben mir und schreit, dass ich es mir noch schleunigst eintrichtern muss 😉 ).
Einige wichtige Eckdaten des Jahres 2011 also.
Aber was ist dazwischen alles passiert?!

Zunächst muss ich sagen, dass es mir so vorkommt, als hätte ich schon vor Jahren Abi gemacht. Diese Zeit, zu der ich das letzte Mal hier geschrieben habe, ist bereits jetzt teilweise nur noch eine verschwommene Erinnerung. Aber insgesamt würde ich jede Zeit nochmal zum Abi antreten wollen. Insgesamt war es doch entspannt und weniger stressig als ich immer gedacht hätte. Zu 4 von 5 Prüfungen bin ich von meiner besten Freundin aus losgefahren und ich habe wirklich immer sehr gut vorher geschlafen.

Auf diesen großen Abschnitt folgten ca. 4 ganze Monate, die ich so gut wie vollständig mit dem besten Menschen der Welt verbringen durfte. Einen ganzen Frühling und einen ganzen Sommer hatten wir frei und konnten dies in vollen Zügen genießen.
Gemeinsam haben wir Urlaub in Österreich am wunderschönen Millstättersee gemacht und ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich noch nie so einen schönen Urlaub hatte. Insgesamt war der Sommer so schön und entspannt. Wenn ich daran zurückdenke, habe ich viel grün, viel Sonne und kräftige, strahlende Farben voller Freude vor Augen. Wir waren wieder mit den liebsten Mädels am Irenensee zelten und haben diese paar Tage in vollen Zügen mit viel Entspannung, viel Essen und viel Schlaf genossen.
Die Zeit zwischen Schülerin und Studentin kann ich kaum in Worte fassen, denn es war einfach eine wundervolle Zeit.
„Super Sommer“ von Luttenberger-Klug kommt mir in den Sinn, wenn ich an diese Zeit denke und dieses Lied beschreibt diese Monate sehr gut.
Ohne Zögern kann ich sagen, dass diese Zeit zu der besten meines Lebens zählt.
Mir wird wortwörtlich warm (ums Herz), wenn ich an den Sommer 2011 zurückdenke und an weniger sonnigen Tagen sind es wunderschöne Erinnerungen, die mir ein Lächeln auf die Lippen zaubern können, während es um mich herum trüb und grau ist.

Allein schon durch die Tatsache, dass ich von Zuhause ausgezogen bin, wird deutlich, dass 2011 ein Jahr war, das viele Veränderungen mit sich gebracht hat.
Ich bin zwar „nur“ innerhalb meiner Heimatstadt umgezogen und bewohne „nur“ ein 1-Zimmer-Apartment, dennoch war es ein großer Schritt und ich fühle mich dadurch deutlich selbstständiger und freier. Es war definitiv die richtige Entscheidung, auch wenn ein Auszug natürlich nicht nötig gewesen wäre.
Nein, ich bin nicht einsam, seitdem ich ausgezogen bin, denn ich bin immer nur ein paar Tage und Abende allein – dafür, dass ich mich nie einsam fühle, sorgt mein liebster und bester Mensch.

Der Beginn des Studiums war ein aufregender Anfang, da ich vorher niemanden kannte, mit dem ich nun studiere und somit zunächst ganz allein im Foyer des Pharmazie-Instituts stand. Mittlerweile habe ich einen kleinen Kreis aus lieben Menschen um mich rum, mit denen ich mich zusammen durchschlage.
Der Lehrveranstaltungsplan ist wirklich sehr voll. Vormittags von 8 bzw. 9Uhr bis zum Mittag Vorlesungen und nachmittags bis 17Uhr Labor.
Ich bin allerdings sehr froh, dass ich auch einen praktischen Teil habe, der das Studium begleitet. Es macht mir wirklich viel Spaß im Labor zu stehen und verschiedene Reaktionen durch das „Zusammenschütten von verschiedenen Chemikalien“ hervorzurufen. Noch mehr Spaß macht es natürlich, wenn alle Ergebnisse, die ich in meinem kleinen Analysenbuch niederschreibe mit einem Haken an mich zurückkommen und ich schon am Mittwochnachmittag die Wochenaufgabe beenden konnte, sodass Donnerstag und Freitag um 13Uhr frei ist.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal so intensiv mit Chemie auseinandersetzen würde.
Wir werden sehen wie es weitergehen wird – zunächst liegen noch 3 Klausuren vor mir, wovon mir 2 sehr schwer im Magen liegen, bevor ich sagen kann, dass ich das 1.Semester erfolgreich beendet habe.
Also lieber später mehr dazu.

Mitte Februar beginnen die Semesterferien. 3 Wochen lang habe ich komplett frei, dann absolviere ich den ersten Teil meiner Famulatur – 4 Wochen lang in der Apotheke arbeiten. Anschließend ist noch eine Woche frei, bevor es dann weitergeht.

Im Februar wollen das Sternenmädchen und ich ein paar Tage nach Hamburg und dort sowohl ein bisschen ausspannen, als auch ein Musical besuchen. Ich freue mich bereits jetzt schon riesig darauf.
Wenn ich an die nahe Zukunft denke, habe ich die Tage und Wochen immer bildlich als Kästen vor mir und dieses Ereignis besteht aus ein paar sehr hell leuchtenden Kästen, die mich wie ein Leuchtturm ein Schiff durch den Nebel sicher zum Ufer leiten.

Darüberhinaus steht bereits in genau einem Monat der erste Konzertbesuch im Jahr 2012 an – und zwar geht es zu Tim Bendzko. Wirklich ein insgesamt sehr gelungenes Album und ich bin schon sehr gespannt wie er live sein wird.

Es gibt also schon ein paar Daten für das Jahr 2012.
Allerdings gibt es für 2012 keine so großen Ziele wie für 2011 – was natürlich auch nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass Abitur, Auszug und Studienbeginn im Jahr 2011 erfolgten.
Da das letzte Jahr so aufregend und ereignisreich war, kann ich mir bisher noch nicht vorstellen, dass 2012 mitziehen kann. Aber wer weiß. Es müssen ja nicht immer die großen Ziele oder Veränderungen sein, die ein Jahr ausmachen.
Und natürlich habe ich auch einige Wünsche und Vorsätze für 2012.
Viele werde ich davon sicherlich erfüllen und erreichen können und andere Wünsche wiederum sind Herzenswünsche, bei denen ich bereits jetzt weiß, dass sie wahrscheinlich nicht (so leicht oder schnell) in Erfüllung gehen können. Aber auch das gehört zum Leben dazu, oder?

Auf jeden Fall waren die letzten 267 Tage sehr ereignisreich und überwiegend sehr, sehr schön.
Ich bin gespannt wie die nächsten 267 Tage werden und habe mir fest vorgenommen dieses Mal nicht so eine große Pause bis zum nächsten Eintrag hier entstehen zu lassen.
Ein weiterer Vorsatz ist, mehr Fotos zu machen – da meine Kamera aber momentan nicht bei mir ist und es bei mir auch nicht ordentlich ist, werde ich allerdings erst später von meinem kleinen Reich machen können.

Auf ein gutes Jahr 2012 in dem mindestens die Hälfte von dem, was wir uns wünschen, in Erfüllung gehen wird.

Edit: Ich habe mir einen formspring-Account angelegt. Ich weiß noch nicht, wie intensiv ich ihn nutzen werde, aber es kam mir gerade in den Sinn. Wenn ihr wollt, könnt ihr mir gern ein paar Fragen stellen. (: http://www.formspring.me/lotusbluetchen

Wende der Zeit

April 12, 2011

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Und nur das Glück kennt die Zeit nicht
der Augenblick kennt kein Gut und Schlecht
Und da, wo deine Füße sind,
beginnt die Wende der Zeit
Da, wo sich Alt und Neu berühren,
da stehst du nun am Mittelpunkt der Zeit
(Boss – Wende der Zeit)

Die erste Hürde ist genommen. Die schriftlichen Abiprüfungen sind geschrieben. Jetzt kommt nur noch in einem Monat die mündliche. Und dann… ja und dann?
Es ist eine sehr merkwürdige Zeit momentan. Meine Geschwister kommen nach Hause und erzählen von der Schule und davon wie doof die Lehrer doch sind. Und dann wird mir klar, dass ich dort nie wieder zum Unterricht hingehen werde. Auf der einen Seite ist das ein wirklich tolles Gefühl und auf der anderen Seite ist es sehr erschreckend. Es braucht wohl noch eine Weile bis ich mich daran gewöhnt habe.

Aber lassen wir nun mal alle so gemischten Gedanken über die Zukunft bei Seite und denken wir an etwas Schönes. (:
Wisst ihr, dass es auf der Welt wohl keine schönere Farbe als Frühlingsgrün gibt? Dieses helle, leuchtende Grün der gerade wachsenden, noch zarten Blätter. Ich liebe diese Jahreszeit. Wenn ich die Bäume anschaue, genieße ich das richtig. Ich hoffe, dieses Grün bleibt noch eine Weile.
Jetzt kommt das schöne Wetter unaufhaltsam näher. Auch wenn es heute zuerst geregnet hat und den ganzen Tag über sehr windig war – man merkt, dass es nicht mehr lange dauert, bis sich das schöne Wetter durchsetzen kann. Die Zeit des im Gartensitzens und des Grillens beginnt endlich wieder.

Es ist kaum zu glauben, aber ich habe doch tatsächlich gestern ein Buch beendet. Wie lange habe ich nicht mehr wirklich gelesen?
Das Buch, das ich gestern zu Ende gelesen habe, heitßt Firmin und ist von Sam Savage. Ich hatte es mehrfach in der Buchhandlung gesehen und immer wieder in die Hand genommen bis ich es dann endlich in der Bücherei fand.
Bei dem Ich-Erzähler handelt es sich um eine Ratte. Firmin.
Firmin ist ganz anders als alle anderen Ratten. Firmin wächst in einer Buchhandlung auf. Er kann lesen und liest mehr als jeder Mensch.
In dem Buch erzählt Firmin seine Lebensgeschichte.
Ich muss sagen, dass ich das Buch zunächst ganz gut fand. Mir hat die Vorstellung gefallen, dass so eine kleine Ratte der Erzähler ist und außerdem war die Erzählungsart auch ganz humorvoll.
Allerdings war ich letztendlich doch enttäuscht von dem Buch, da eine spannende Handlung ausblieb.
Firmin ist sehr depressiv, verabscheut sein eigenes Aussehen und träumt sein halbes Leben davon ein Mensch zu sein. Nachdem er rausfindet, dass der Besitzer der Buchhandlung nicht so freundlich ist, wie Firmin immer dachte (er stellt es fest, als er rausfindet, dass der Buchhändler versucht ihn mit Rattengift umzubringen), kommt er auf einem kleinen Umweg zu einem freundlichen, aber sehr schrägen Schriftsteller und lebt mit diesem.
Dennoch: mir fehlt wirkliche Handlung.
Die Geschichte dreht sich zu einem Großteil um den Scollay Square in Boston und da ich über diesen nichts weiß, kann ich damit nichts anfangen.
Ich kann dieses Buch also leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch, das ich nun begonnen habe, nennt sich Der Tod in mir und ist von Paul Cleave, von dem ich bereits vor 3 Jahren Der siebte Tod gelesen habe. Ich bin noch nicht weit gekommen und da ich das Buch am Freitag zurück in die Bücherei bringen muss und eine Verlängerung nicht mehr möglich ist, werde ich es wohl nicht zu Ende lesen können.
Aber ich denke, ich werde am Freitag direkt schauen, ob es ein weiteres Exemplar davon gibt, das ich direkt wieder ausleihen kann. Wenn dem nicht so sein sollte, werde ich es später nochmal leihen.
Bei Der siebte Tod war es so, dass Paul Cleave zwei Erzählperspektiven verwendete.
Bei dem Ich-Erzähler handelte es sich um den Mörder selbst. Gleichzeitig wurde dann aus der dritten Person noch immer aus Sicht einer weiteren für die Handlung wichtigen Person erzählt.
Soweit ich das bisher beurteilen kann, ist es bei Der Tod in mir ebenfalls so.
Damals fand ich es einerseits gewöhnungsbedürftig aus der Ich-Perspektive des Mörders zu lesen und andererseits auch gewöhnungsbedürftig, dass es einen häufigen Perspektivenwechsel gab. Allerdings habe ich mich im Laufe des Lesens daran gewöhnt und fand es letzendlich abwechslungsreich.
Ich denke, man muss sich erstmal damit anfreunden, aber dann ist es ganz interessant. (:
Wenn ich das Buch beendet habe, werde ich berichten wie es war – das kann allerdings noch eine Weile dauern, sollte es am Freitag nicht nochmal in der Bücherei da sein.

Ansonsten habe ich mir schon über 10 weitere Bücher aus meinem Regal rausgesucht, die ich alle lesen möchte. Und noch ein paar weitere habe ich im Kopf, aber nicht in meinem Regal.
Ich liebe lesen und freue mich, dass dazu jetzt wieder Zeit ist.

Mit dem Lesen verbinde ich meist Ferienzeit – da das die Zeit ist, in der ich am häufigsten dazu komme.
Gerade fällt mir ein, wie ich mit der liebsten und besten Freundin oben an der Ostsee war und es fast durchgehend geregnet hat. Wir haben uns im Wohnwagen verkrochen und jeder mehrere Bücher gelesen (wobei sie um einiges schneller beim Lesen ist als ich <3). Eine schöne Erinnerung ist das.
Wer weiß, wie es in diesen Ferien wird. (:

Am Donnerstag, also übermorgen, geht es zum Konzert von Bosse.
Ich freue mich sehr darauf, weil ich diese Musik einfach sehr, sehr, sehr gerne mag.
Allerdings muss ich sagen, dass es mich irgendwie stört, dass der Herr Bosse momentan so gehypet wird und es plötzlich so viele Menschen gibt, die ihn höre und ach so toll finden.
Klingt komisch, oder?
Natürlich ist es schön, dass er an Bekanntheit gewinnt.
Aber ich fand es eigentlich schöner, als er nicht so bekannt war. Die Musik ist unabstreitbar weiterhin schön.
Doch sie hat ein klein wenig von ihrem Zauber verloren.
Seit 2006 hören wir diese Musik und ich verbinde schöne Zeiten und Erinnerungen damit. Es ist komisch, wenn plötzlich allmögliche Leute über ihn schreiben und es so rüberkommt, als wäre er gerade erst neu in der Musikbranche.
Aber dennoch – ich freue mich ihn live und in Farbe zu sehen. (:
Und ich habe mich schon die ganze letzte Zeit immer wieder darüber gefreut. Irgendwie sehr passend, dass das Konzert so dicht nach den schriftlichen Prüfungen ist. (:
Ich werde berichten wie es war.

Nun – nach diesem langen Eintrag – werde ich anfangen mein Playmobil zu sortieren.
Ich habe früher so unbeschreiblich viele Stunden meiner Kindheit mit Playmobil verbracht. Damals habe ich immer mein Taschengeld gespart und bin dann mit meinem Papa zu Toys’R’Us gegangen, um mir dort eine dieser ganz kleinen Playmobilpakungen zu kaufen.
Auf jeden Fall hat sich da einiges angesammelt und ich werde jetzt mal meine Kisten sortieren, um die zueinander gehörenden Sachen zusammenstellen, um sie dann zu verkaufen.

Einiges der alten Kindersachen kann und will ich nicht weggeben. Aber man kann ja schließlich nicht alles aufheben.
Also auf, auf !

Habt noch eine schöne Zeit. ❤

Frühlingsgefühle

März 14, 2011

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Wer kennt es nicht – dieses Frühlingsgefühl?!
Frühlingsgefühl? Was sind denn überhaupt genau diese Frühlingsgefühle?
Unter diese Kategorie können viele verschiedene Arten von Gefühlen fallen.
Natürlich das allgemein damit verbundene Gefühl des Verliebtseins. Aber das ist meiner Meinung nach nur die erste Assoziation. Frühlingsgefühle können viel mehr umfassen und wenn man den Begriff ausdehnt und nicht mehr auf die übliche Verknüpfung bezieht, dann passt der Begriff bei mir momentan sehr gut.
Auch das Gefühl, nach einer Art Winterstagnation wieder zu erwachen – endlich die Trägheit der kalten, dunklen Jahreszeit von sich abgeschüttelt zu haben und nun voller Tatendrang zu sein, ist ein Frühlingsgefühl. Das Gefühl, das einen begleitet, wenn man den großen Drang verspürt auf einmal das ganze Zimmer bzw. die ganze Wohnung aufzuräumen.
Das Gefühl, wenn man die Fenster weit öffnet, um frische, neue Luft und Sonne einzulassen.
Kurz zusammengefasst: Frühlingsgefühle sind Gefühle, die immer mit wiederkehrender Energie, Lebensfreude und Tatendrang bzw. dem Drang nach Veränderung zu tun haben.

Ich bin momentan voller Frühlingsgefühle. Ich denke voller Vorfreude an die Zeit in einem Monat.
Sinnbildlich gesprochen habe ich unbeschreiblich Luft einen komplette Frühjahrsputz durchzuführen.
Allerdings soll dieser Frühjahrsputz sich nicht auf mein Zimmer beschränken, sondern mein ganzes Leben umfassen. Es ist Zeit die Fenster weit aufzumachen und neuen, frischen Wind reinzulassen – zusammen mit einer großen Portion Sonnenschein.

Ich habe im letzten Eintrag schon geschrieben, was ich mir für diesen Sommer alles vorgenommen habe.
Wenn ich an diese Pläne denke, dann bin ich voll von dem eben beschriebenen Tatendrang. Voll von diesen Frühlingsgefühlen.

Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringen wird!
Abwarten kann ich es kaum noch.

Heute war der erste Tag der Mottwoche.
Thema: „Kindheitshelden“
Meiner Meinung nach das schönste Motto.

 

Zeiten des Aufbruchs.

März 8, 2011

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Es nun tatsächlich soweit. Die Schulzeit ist so gut wie vorbei.
13 von meinen 19 Jahren bin ich zur Schule gegangen. Das sind mehr als 68% meines Lebens.
Wenn man dann noch bedenkt, dass ich mich an ca. die Hälfte der freien 32% nicht erinnern kann, weil ich zu klein war,
dann ist es doch wirklich erschreckend wie viel Anteil die Schulzeit an meinem Leben hat.

Jetzt ist sie so gut wie beendet und ich denke, für jeden, der diesen Schritt macht, ist es ein Schritt ins Unbekannte, der mit Aufregung, Angst, Vorfreude und noch viel mehr verschiedenen, widersprüchlichen Gefühlen verbunden ist.
Wäre es nicht auch gegen die Natur, wenn man anders fühlen würde bei so einem großen Schritt raus aus dem bekannten, sicheren Terrain?

Wie dem auch sei, momentan kann ich es kaum abwarten diese Zeit zu erreichen.
Denn bevor „der Ernst des Lebens“ dann nun wirklich beginnt, erwartet uns alle ein Sommer. Ein hoffentlich wunderbarer Sommer, den wir in vollen Zügen genießen können, da es der einzige ist, den wir „in Freiheit“, in einem Schwebezustand erleben, in dem wir zunächst mal nichts sind, was gesellschaftliche Rollen angeht.
Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen diesen Sommer zu genießen und mir bewusst zu machen, was für ein Sommer das ist.
Denn es steht fest, dass so ein Sommer nicht wiederkommen wird.

Ich habe mir für den „freien“ Sommer vorgenommen in ein paar schöne Städte zu reisen, viel zu lesen, ganz viel zu lesen, die Sonne zu genießen, einen schönen Urlaub zu haben, vielleicht etwas zu nähen. Auf jeden Fall Dinge zu tun, für die ich mir lange nicht mehr die Zeit genommen habe und dazu natürlich noch all das, was man im Sommer macht, weil man es so liebt.

Und auch der Zeit danach sehe ich positiv entgegen, denn in mir hat sich eine Vorstellung eingenistet und unaufhaltsam ausgebreitet.
Die Vorstellung eine eigene kleine Wohnung mit dem besten Menschen der Welt zu beziehen.
Und ich würde momentan nichts lieber tun, als diese Wohnung gemeinsam zu streichen und einzurichten.
Wenn ich daran denke, scheint vor meinem inneren Auge immer die Sonne.
Natürlich soll man sich nicht so in etwas verrennen. Doch Träume kann man nicht einfach immer so im Zaum halten und gerade solche Träume braucht man.
Ich gehe fest davon aus, dass wir diesen Traum in die Tat umsetzen werden – ich bin fest entschlossen das zu tun.
Ob es exakt die Traumvorstellung sein wird, die wir momentan haben, vermag ich nicht zu sagen – doch ich bin mir sicher, dass es wundervoll wird.

Kennt ihr das, wenn alte, dunkle Gefühle, die ihr schon lange nicht mehr hattet, plötzlich wirder unvermittelt hochkommen?
Aus dem Nichts. Eigentlich ohne Grund. Aber dann schweben sie im Raum.
Und plötzlich hast du Angst, dass sich das, was dir am wichtigsten ist und von dem du auf keinen Fall willst, dass es sich verändert, während die große Veränderung auf dich zukommt, doch verändern könnte.
Vermutlich ist es so, dass je mehr du über diese Angst nachdenkst, desto größer sie wird und es deswegen kontraproduktiv ist, was du tust.
Doch vermutlich wird dieses Gefühl wieder vergehen, sobald du merkst, dass alles gut ist. Dass du positiv denken kannst und die Zeit genießen kannst.
Alles wird gut.

Ich hoffe, das morgen trotz angesagter Bewölkung die Sonne scheinen wird.
Ich hätte Lust auf eine kleine Runde durch den Park oder etwas Ähnliches.